Kita Ruschwedel

Natürlich ist die Lage des Kindergartens direkt neben dem Forst einmalig und auch der riesige Bewegungsraum im Keller zum Toben und Turnen klasse.

 

Aber entscheidend für alle ist das starke Gemeinschaftsgefühl im Kindergarten: Ruschwedel hat nur 500 Einwohner aber ganz viele Kinder. Und alle Kinder sind im Kindergarten Ruschwedel und wenn es plötzlich noch mehr Kinder in Ruschwedel gibt, dann wird eben Platz gemacht im Kindergarten, so dass alle Kinder aufgenommen werden können! Das zeichnet den Kindergarten aus und prägt das tolle Gemeinschaftsgefühl des Ortes.

 

So kommt es dann auch, dass sich einmal im Monat die Kinder mit den Eltern, Omas, Opas und auch den Nachbarn im Dorfgemeinschaftshaus zum gemeinsamen Singen treffen. Dann stehen die alteingesessenen Omas neben dem zugezogenen Familienvater aus Hamburg und singen gemeinsam plattdeutsche Lieder, wie zum Beispiel (zum mitsingen: Heidi Kabel auf youtube):

 

An de Eck steiht ´n Jung mit´n Tüddelband

in de anner Hand ´n Bodderbrood mit Kees,

wenn he blots nich mit de Been in´n Tüddel kümmt

un dor liggt he ok all lang op de Nees

un he rasselt mit´n Dassel op´n Kantsteen
un he bitt sick ganz geheurig op de Tung,
as he opsteiht, seggt he: hett nich weeh doon,
ischa ´n Klacks för ´n Ruschwedeler Jung

Refrain
Jo, jo, jo, Klaun, klaun, Äppel wüllt wi klaun,
ruck zuck övern Zaun,
Ein jeder aber kann dat nich, denn he mutt ut Ruschwedel sien.

An de Eck steiht ´n Deern mit´n Eierkorf
in de anner Hand ´n groote Buddel Rum
Wenn se blots nich mit de Eier op dat Plaaster sleit
un dor seggt dat ok al lang "bum bum".
Un se smitt de Eiers un den Rum tosomen
un se seggt "so'n Eiergrog den hebb ik geern"
as se opsteiht, seggt se: "hett nich weeh doon,
ischa´n Klacks för´n Ruschwedeler Deern

Refrain
Jo, jo, jo, Klaun, klaun, Äppel wüllt wi klaun,
ruck zuck övern Zaun,
Ein jeder aber kann dat nich, denn he mutt ut Ruschweldel sien.