Hortplätze in Jork

Elternberichte

Bericht einer Mutter aus Osterladekop über den Tintenklecks

 "Die Hausaufgabenbetreuung im Tintenklecks ist sehr gut und entlastet mich so, dass ich in meiner Elternzeit ein Studium beginnen konnte, während mein Sohn in jeder Klasse glänzende Noten hatte. Nach dem Hort können wir ganz entspannt unsere Familie genießen, weil die Hausaufgaben bereits erledigt sind.

 

Auch bei der Betreuung in den Ferienzeiten habe ich ein gutes Gefühl. Zweimal in der Woche machen die Kinder Ausflüge und an den anderen Tagen gibt es tolle Projekte. Wir freuen uns, dass Frau Sundermann den Hort mit soviel Herz und persönlichem Einsatz leitet"


Presseartikel

Hort und Ganztagsschule im Vergleich

Zur Ganztagstagsschule wollte eine Mutter wissen, "wie der Betreuungsschlüssel aussieht. Anders als bei einem Hort ist er an der OGS nicht durch das Kindertagesstättengesetz geregelt, erläuterte Oldenburg-Schmidt. Neben dem ehemaligen Buxtehuder Hortpersonal sind in der OGS auch sogenannte „Ergänzungskräfte“ im Einsatz, die nicht unbedingt ausgebildete Pädagogen sein müssen. Während der Hausaufgabenbetreuung helfen Lehrer, bei freien Spielangeboten seien aber auch mal bis zu 25 Kinder von nur einer Kraft betreut......

 

Anders die Betreuung im Hort: „Wir verstehen uns nicht als Betreuung, sondern als familienergänzende Einrichtung“, erläutert Sundermann das Motto des 2004 entstandenen Trägervereins. Das Ankommen und Mittagessen dauert von 12.30 bis 14.30 Uhr. Bei dem teiloffenen Konzept können Eltern ihre Kinder jederzeit abholen – vor und nach, nur nicht während der Hausaufgabenbetreuung bis 15.30 Uhr, um Unruhe zu vermeiden. Für die Hausaufgaben werden möglichst homogene Lerngruppen gebildet, individuelle Hilfestellung und die durch einen Stempel dokumentierte Kontrolle gehörten dazu: „Damit Kinder und Eltern abends keinen Stress mehr damit haben.“ Danach ist Freispielphase. Die Kinder können bis 17 Uhr bleiben. Der Hort, der in der Grundschule am Westerminnerweg untergebracht ist, hat eine pädagogische Leitung, zwei FSJ-ler und pro Gruppe zwei Erzieherinnen. In den Ferien gibt es Betreuung von 8 bis 17 Uhr – außer an drei Tagen in den Sommerferien und zwischen Weihnachten und Neujahr. Die Kosten von 180 Euro pro Kind und Monat sind einkommensabhängig zuschussfähig. Die Gemeinde subventioniert jeden Platz mit 100 Euro im Monat; 

 

Nun soll ein Runder Tisch zum Thema gebildet werden. Mehr dazu bei der öffentlichen Ratssitzung am 19. Juni um 19 Uhr in der Cafeteria des Schulzentrums". Stader Tageblatt 12. Juni 2013 mehr...


Diskussion um Hort oder Ganztagsschule

Stader Tageblatt www.tageblatt.de 2. März 2013: Der Bedarf an Hortplätzen steigt in Jork noch schneller als ohnehin erwartet. Das hat eine Abfrage ergeben, die der Tintenklecks-Hort in Jork organisiert hat, um besser planen zu können. Wie die Tintenklecks-Vorsitzende und Hortleiterin Andrea Sundermann im Jugendausschuss berichtete, zeigt die Abfrage, dass es schon im Sommer 2013 notwendig wäre, eine dritte Gruppe zu eröffnen, um den Bedarf zu decken. Dem steht ein jetzt schon knappes Raumangebot gegenüber. Außerdem würde mehr Personal benötigt, gleichzeitig sind pädagogische Fachkräfte zurzeit schwer zu bekommen.


Laut Sundermann werden im Tintenklecks, der im Moment 40 Plätze sowie acht Sharing-Plätze in zwei Gruppen bietet, zum nächsten Schuljahr 40 Kinder bleiben. 30 weitere Plätze sind gewünscht. In den folgenden Jahren steige der Bedarf noch, so dass in 2014, 2015 und 2016 vier Hortgruppen notwendig sein dürften. Danach scheint sich der Bedarf bei drei Gruppen einzupendeln.
Sundermann schlägt vor, jetzt die Diskussion und Entscheidungsfindung darüber einzuleiten, ob die Gemeinde künftig die Grundschule am Westerminnerweg, an der auch der Tintenklecks-Hort ansässig ist, zur Ganztagsschule umwandeln will - oder ob sie das gut funktionierende System mit Halbtagsschule plus Nachmittagsbetreuung durch den Verein Tintenklecks weiter bestehen lassen möchte. Das sei nicht nur für die Planungssicherheit der Eltern, sondern auch für die im Hort beschäftigten Kolleginnen wichtig. Marion Albers (Bürgerverein) und Silja Köpcke (CDU) forderten, die Frage bis zur nächsten Ausschusssitzung in den Fraktionen zu beraten, um möglichst schnell zu einer Entscheidung kommen zu können. Silja Köpcke: "Ich habe persönlich das Gefühl, dass es eine Tendenz zur Ganztagsschule gibt."
Sollte diese tatsächlich eingeführt werden, würde die Betreuung für die Eltern kostenlos. Das Problem des Bedarfs an Räumen, Personal und Logistik würde es aber nicht lösen, meinte Ingrid Nilson (SPD): "Dann müssten wir zum Beispiel auch 200 Kinder in der Mensa verköstigen." Zudem würde die Ganztagsschule eine Ferienbetreuung, wie sie der Tintenklecks derzeit anbietet, nicht sicherstellen, ergänzte Sundermann. Vor- und Nachteile von Ganztagsschule und Hort sollen nun sowohl in den Fraktionen als auch ausschussübergreifend diskutiert werden. Außerdem ist eine Info für alle Beteiligten und Betroffenen geplant.
Mehr zur Diskussion Hort/Ganztagsschule steht beim Kreiselternrat für Kinderbetreuung(ari)

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Initiative will Hortbedarf in Jork ermitteln

Stader Tageblatt www.tageblatt.de 13. Februar 2013, JORK. "Der Bedarf an Betreuungsplätzen für Grundschulkinder steigt in Jork ständig", weiß Andrea Sundermann, Leiterin des Tintenklecks-Horts in Jork. In der DRK-Kindertagesstätte An der Este wurde im Sommer eine zweite Hortgruppe eingerichtet, im Tintenklecks Jork die Platzzahl von 32 auf 40 angehoben. Zurzeit finden erneut Gespräche mit Tintenklecks, Gemeinde und Grundschule über die nächste Erweiterung um eine dritte Hortgruppe statt, von 40 auf 60 Plätze. Denn es ist schon klar, dass die im Sommer frei werdenden Plätze nicht für alle Kinder reichen werden, deren Eltern einen Platz suchen. "15 Anfragen stehen nur fünf frei werdende Plätze gegenüber", sagt Sundermann. Um abschätzen zu können, wie hoch der Bedarf für Grundschüler in der Gemeinde Jork in den kommenden Jahren wird, hat Sundermann eine Abfrage bei allen Eltern der fünf Kindergärten in Jork gestartet. Wenn Eltern aus heutiger Sicht einen Betreuungsplatz benötigen, sobald ihr Kind in die Schule kommt, sollen sie dringend den Abfragebogen ausfüllen, der in den Kindergärten Anfang der Woche verteilt wurde. Die Abfragebögen können bis zum 20. Februar im Kindergarten oder direkt im Tintenklecks abgegeben werden. Bei Rückfragen steht Andrea Sundermann gerne zur Verfügung unter 0 41 62/ 90 08 81.


Nachfrage nach Hortplätzen steigt stetig

 "...Hortplätze. In Jork steigt die Nachfrage stetig, der Platzmangel verschärft sich von Jahr zu Jahr. Wie im Ausschuss zu hören war, kann sich der Tintenklecks-Hort in Jork zum neuen Schuljahr dennoch um acht Plätze erweitern. Leiterin Andrea Sundermann bedauert, dass trotzdem vier Kinder mit Migrationshintergrund abgelehnt werden mussten: "Dabei haben die Eltern erkannt, dass der Hort wegen ihrer mangelnden Deutschkenntnisse für ihre Kinder eine Chance ist." Die insgesamt 80 Hortplätze in Jork und Estebrügge reichen Sundermanns Ansicht nach längst nicht aus. Auch der Bürgerverein Jork sieht Handlungsbedarf und hatte beantragt, das Gebäude des Kindergartens Jorkerfelde, der in den Neubau umziehen wird, auf seine Horttauglichkeit hin zu prüfen. "Bei dem Sanierungsbedarf ist das ein Fass ohne Boden, deshalb haben wir ja neu gebaut", merkte Ernst Tilsner (SPD) ab. Auch die CDU war skeptisch, sah aber den generellen Betreuungsbedarf. Der solle genau aufgestellt werden, forderte Michael Eble, der den Prüfantrag des BVJ erweiterte- um weitere räumliche Möglichkeiten für einen Hort, was der Ausschuss einstimmig befürwortete." Anping Richter Stader Tageblatt 7. Juni 2013